Wie Ihre E-Mails endlich wieder geöffnet werden..
Geld verdienen Im Internet ist mit dem richtigen E-Mail Management um ein vielfaches einfacher bzw. wird dadurch erst möglich.
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Wenn es um E-Mail-Management geht, können Sie diese Sparte entweder selbst erledigen oder Sie übergeben das Ganze an eine Fachfirma für E-Mail Management. Wie Sie dabei vorgehen, hängt vor allem aber von Ihrem Budget ab.
Aber völlig unabhängig davon ob Sie Ihr E-Mail Management outsourcen oder selber machen. Es gibt immer ein paar Dinge die Sie beachten müssen,
Zunächst einmal sollten Sie berücksichtigen, dass es immer zwei Spamfilter gibt: Den technischen und den menschlichen Filter. Den technischen können Sie überwinden indem Sie sich an ein paar grundlegende Regeln halten. Für den menschlichen brauchen Sie etwas Kreativität..
Die technischen Hürden fangen schon bei der Auswahl des Autoresponder-Services an. Achten Sie darauf einen Anbieter zu wählen, der Mitglied in der "Certified Senders Alliance" ist. Hier finden Sie eine Liste: http://www.certified-senders.eu/csa_html/de/index_de.htm
Damit verhindern Sie das Ihre Mails schon von den Servern der großen E-Mail - Anbieter geblockt werden. Das heißt aber noch lange nicht, dass Ihre Mails auch ankommen.
Viele User haben Spamfilter auf Ihren PC´s installiert und dann sind da noch die E-Mail - Programme selber, mit Ihren Junk-Filtern. Die sicherste Methode an diesen vorbeizukommen, ist es den User darum zu bitten, in das persönliche Adressbuch aufgenommen zu werden. Das scheitert jedoch oft an Bequemlichkeitsgründen bzw. Desinteresse. Also ist es notwendig bestimmte Phrasen und Wörter und Links zu vermeiden, um von diesen Spamfiltern nicht erfasst zu werden.
Unangenehm für Sie ist nämlich, dass Sie nie erfahren werden ob Ihre Mail angekommen ist oder nicht, da Sie immer als "zugestellt" gilt, aber niemals geöffnet wird. Aber auch hier können Sie einiges tun. Sie können eine Test-Mail an einen Spamfilter senden, diese Auswerten lassen und so nach und nach Ihren Spam-Wert " runterschrauben. Hier erhalten Sie weiterführende Infos: http://www.heise.de/ix/iX-Spamfilter-Test-per-E-Mail-499626.html
So, jetzt haben Sie sich schon so weit durchgearbeitet und Ihre Mail ist im Posteingang Ihres Interessenten gelandet und wartet geduldig darauf gelesen zu werden. Die Öffnungsrate können Sie ja überwachen. Zumindest bei einer HTML-Mail. Bei einer reinen Textmail ist das leider nicht so einfach möglich. Trotzdem ist das Ergebnis enttäuschend.
Nur 20% Ihrer Interessenten öffnet die Mail und gerade mal 7% klicken auf Ihren Link.
Haben Sie vielleicht den falschen Zeitpunkt gewählt? Ein lauwarmer Frühlingssamstag vielleicht an dem der Durchschnittsdeutsche seinen Rasen mäht, das Auto wäscht oder sich durch den Wochenendeinkauf quält etc. Nein? Woran liegt es dann? Haben Sie etwa versäumt die Mailserien Ihrer Konkurrenz zu abonnieren und jetzt haben Sie gar nicht mitbekommen das eine Gruppe Ihrer Mitbewerber grade den nächsten Produktlaunch plant. Natürlich genau 10 Minuten nachdem Sie Ihre mühevoll vorbereitete E-Mail gesendet haben, füllt sich der "Postkasten" Ihrer potenziellen Kunden mit Launchmails und drückt Ihre Mail so unweigerlich im Posteingang ganz nach unten in die ewige Vergessenheit. Nein? Daran kann es auch nicht liegen? Dann haben Sie wahrscheinlich den schwierigsten Spamfilter übersehen. Den menschlichen....
Bei diesem Filter müssen Sie einige Punkte beachten:
1. Was wollen Sie mit dieser Kampagne erreichen? Welche Ergebnisse benötigen Sie, um zu prüfen, ob die Kampagne ein Erfolg war? Das mag wie eine dumme Frage klingen, aber wenn Sie nicht über eine klare Vorstellung von Ihrem Endziel verfügen, werden Sie Ihrer Kampagne keine Struktur verleihen können.
Ist es Ihr Ziel, mehr Kunden in Ihr Geschäft oder auf Ihre Website zu bekommen? Oder ist Ihr Ziel, Ihre bestehenden Kunden mit irgendeiner Art von Geschenk oder Wertschätzung zu binden? Bestimmen Sie zunächst das Ziel Ihrer Kampagne so dass Sie Ihren E-Mails entsprechend Struktur verleihen können.
2. Überlegen Sie sorgfältig, was Sie in die Zeile "Betreff" setzen. Dies ist ein sehr wichtiges Element und eine gute Betreff-Zeile kann den Unterschied ausmachen ob Ihre E-Mail gelesen wird oder sie im Spam-Ordner landet. Ihr Betreff sollte kurz und prägnant, aber auch faszinierend sein, sowie Ihre Leser neugierig machen.
Beim Erstellen Ihrer E-Mail sorgen Sie dafür, dass die Eröffnung persönlich ist. Verwenden Sie immer den Namen der einzelnen Person und sprechen Sie diese persönlich an. Mit Platzhaltern lässt sich das bei nahezu jedem Anbieter automatisieren.
3. Denken Sie daran, dass die meisten Menschen Dutzende von E-Mails empfangen und keinen ganzen Tag Zeit haben, um sie alle zu lesen. Wenn jemand Ihre E-Mail öffnet, ist das schon ein großer Schritt. Um sicherzustellen, dass die gesamte Nachricht gelesen wird, sollten Sie Ihre E-Mail kurz und bündig halten.
Konzentrieren Sie Ihre Nachricht auf Ihren Kunden und seine Bedürfnisse und Wünsche nicht auf Sie oder Ihr Unternehmen. In den meisten Fällen überfliegen Menschen die E-Mail nur, wenn Ihre Nachricht also länger ist, sollten Sie wichtige Punkte hervorheben. Machen Sie Ihre Nachrichten nicht zu lang oder Ihr Kunde wird das Interesse verlieren und aufhören zu lesen.
4. Lassen Sie sich nicht zu extravaganten Schriftarten und Grafiken hinreißen. Denken Sie daran, es gibt eine Menge verschiedener Arten von Computern und alle möglichen Altersklassen von Monitoren und wenn Sie zu sehr auf High-Tech setzen, werden einige Ihrer Kunden möglicherweise nicht in Lage sein, Ihre Mail zu lesen.
Verschiedene Schriftarten durcheinander, können auch schwierig zu lesen sein. Halten Sie Ihre Nachricht kurz, professionell aber freundlich und kommen Sie schnell auf den Punkt.
5. Und natürlich, wenn Sie das Budget haben und / oder Sie gerade keine Zeit haben, um es selbst zu tun, können Sie immer einen professionellen Dienstleister beauftragen um Ihre E-Mail-Kampagnen zu organisieren. In vielen Fällen wird dies die beste Option sein, da diese Dienstleister erfahren sind und sicherstellen können dass Ihre Nachrichten in einer effektiven Art und Weise geschrieben und zugestellt werden.
Wenn es um die Einrichtung einer effektiven E-Mail-Marketing-Kampagne geht und Sie alles selber machen wollen, sollten Sie zumindest die o.g. einfachen Dinge im Auge behalten. Vermeiden Sie es auf jeden Fall Ihre Liste zu "verbrennen" indem Sie Ihre Kunschaft permanent mit Werbung zumüllen. Je mehr wertvollen Content Sie liefern um so mehr Werbung wird man auch tolerieren.
Es gibt sicherlich noch zahlreiche weitere Dinge zu beachten. Ich freue mich über jeden Kommentar und lassen Sie uns an Ihrem Wissen teilhaben..
Weiter Links zum Thema:
E-Mail MarketingBlog von Nico Zorn: http://www.emailmarketingblog.de/
E-Mail MarketingSeite von Thorsten Schwarz: http://www.absolit.de/
Viele Grüße
Mike Niesen
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7 Responses to “Wie Ihre E-Mails endlich wieder geöffnet werden..”
Ralf Schmitz on 11. Dezember 2010
Hallo MIke, toller Artikel. Allerdings stimme ich in einem Punkt nicht mit dir überein. Meiner Meinung nach ist eine persönliche Ansprache nicht wichtig. Ich habe das ausführlich getestet und habe ohne die Ansprache, wesentlich höhere Conversion-Rates. Ich frage also auch seit geraumer Zeit gar keinen Namen mehr ab. Warum?
Wenn man persönlich anspricht dann sollten auch alle Daten vorhanden. Es kommt aber immer öfter vor, dass User in das Namenfeld gar nicht ihren richtigen Namen eingeben, sondern z.B. ein xxx oder sogar eine E-Mail-Adresse. Was passiert dann?
Deine Anrede in der Mail sieht so aus:
Hallo xxx, oder Hallo ralfs181@googlemail.com,
Das ist schlimmer als wenn man gar nicht anspricht. Der Oberhammer daran ist das sich dann auch noch Leute beschweren was das soll
Weiter ist es bei jedem E-Mail-Programm der Welt so, dass die ersten Zeilen in einer E-Mail auch noch in der Mail-Übersicht angezeigt wird (siehe einfach mal Googlemail). Und dort ist dann zu sehen: Hallo xxx,
Viele besser ist aber wenn in den ersten Zeilen schon ein Knaller steht, der den User noch mehr anspricht: …. heute habe ich etwas sensationelles ….. Das mal als Beispiel.
Letzter Punkt:
Desto weniger Daten man abfragt, desto mehr Einträge erfolgen. User sind vorsichtig geworden und eine E-Mail-Adresse ist schon mal schnell eingetragen. Fragst noch den Namen ab, wird es schon weniger. Fragst du dann z.B. Vorname und Name ab, wird es noch weniger.
Bei mir macht die neue “Nur E-Mail-Abfrage” ein sattes PLUS von 13% an Einträgen aus.
Also ich sehe das ganze in diesem Punkt 100% anders. Solltest vllt. auch mal testen.
Bis denn
Ralf aus Malle
PS: Danke für deine Launch Zusage. In den nächsten Tagen gibt es mehr Infos.
Mike Niesen on 11. Dezember 2010
Hallo Ralf,
danke für deinen Kommentar. Ich mache für jedes Mailing einen Splittest. Die Ergebnisse sind je nach Header aber unterschiedlich. Ich denke allerdings, das jemand, der sich nicht mal die Mühe macht, oder das “große” Wagnis eigeht, seinen Vornamen preiszugeben, später auch nicht unbedingt an einem Kauf interessiert ist, sondern nur eine Karteileiche mehr. Ich bin der Meinung das die Qualität der Liste steigt, je mehr ich meinem Interessenten abverlangen kann..
Da bringen mir auch 13% mehr Optins nichts, wenn die später nicht konvertieren, sondern nur abgreifen wollen.
Dein Tipp mit den Splittests ergänzt allerdings den Beitrag hier sehr gut. Allerdings muss man hinzufügen, dass schon eine recht große Liste vorhanden sein sollte um brauchbare Ergebnisse zu bekommen.
Grüße
Mike
Dominik on 11. Dezember 2010
Hey Mike, sehr interessanter Beitrag, vor allem kann man daraus auch noch vieles lernen wenn man erst am Anfang steht und nicht so richtig weis wie man an sowas richtig ran geht.
MFG
Ralf Schmitz on 11. Dezember 2010
Hi Mike, ok die Argumente verstehe ich, so habe ich früher auch gedacht. Aber ich habe ja nicht nur mehr Eintragungen, sondern meine Conversion enorm erhöht mit dieser Taktik. Sieht man auch daran das ich bei den letzten 3 Launches die meisten Verkäufe, sprich bester Affiliate war.
Bei meinen eigenen Launches, wenigstens beim ersten hatte Daniel Dirks die meisten, mit genau der gleichen Taktik.
Mike Niesen on 11. Dezember 2010
Hallo Ralf,
so macht es eben jeder Marketer anders. Während Top-Marketer wie Heiko Häusler auf den Vornamen nicht verzichten und sogar propagieren sich den Kunden imaginär mit Namen und komplettem Lebenslauf vorzustellen, um ihn so persönlich wie möglich ansprechen zu können, gehen eben Leute wie Daniel und du einen anderen Weg. Einen Test ist es aber allemal wert.
Allerdings glaube ich nicht, das sich dieses Vorgehen nahtlos auf jede Nische, von Nagelpilzerkrankungen bis Geld verdienen im Internet umsetzen lässt.
Grüße
Mike
Claus Hampel on 7. Januar 2011
Sehr interessant die Diskussion hier…
Ich denke, am wichtigsten ist der Betreff und die ersten Wörter.
Und da sind die bekannten Ideen: “Heute kostenlos”, “bestes Angebot”, “hallo, vorname” oder “Sie haben gewonnen” sicher nicht er richtige Weg. Diese sortiere ich mehr und mehr bereits aus. Vielleicht sollte man es sehr persönlich halten, ohne den Menschen direkt ansprechen zu müssen…
P.S: sollte hier nach der Zeile: “Benachrichtige mich bei neuen Kommentaren per E-Mail” nicht ein Kästchen zum ankreuzen sein?
Holger on 6. August 2011
Schade, dass man selten davon hört, dass es auch bei WordPress ein Autoresponder-Plugin gibt.
Damit kann man kostenlos seine Listen aufbauen, ohne Geld für einen Anbieter ausgeben zu müssen.